Wachteln beim Sandbad im Stall des Ertler Hofs
Unsere Wachteln

Kleine Vögel, große Haltung.

Japanische Legewachteln

Ein Stall, in dem sich Wachteln frei entfalten können.

Beim Hineingehen sieht man sofort: Der Stall ist für Wachtelverhältnisse sehr groß und geräumig — und unsere rund 200 Wachteln fühlen sich darin sichtlich wohl.

Sie graben sich an bequemen Orten ein bisschen ein, spielen mit den anderen verstecken, snacken Würmer und fliegen hin und wieder eine Runde durch den Stall. Genau dieses Verhalten ist der beste Gradmesser dafür, ob eine Haltung passt.

Weil Wachteln sehr neugierige Tiere sind, freuen sie sich immer, wenn David ihnen aus dem Wald neue Zweige und Farne mitbringt — damit bekommt der Stall regelmäßig frische Versteckmöglichkeiten und weiche Nester.

Jeden Monat brüten wir selbst Nachwuchs aus. So bleibt die Herde in einem gesunden Altersmix — und wir können durchgehend liefern, statt saisonal Pausen einlegen zu müssen.

Japanische Legewachtel im Stall des Ertler Hofs
Japanische Legewachtel — neugierig, robust, mit eigenem Charakter.
Warum sie im Stall leben

Schutz ist bei Wachteln kein Luxus, sondern Voraussetzung.

01

Wenig Schutztaktiken

In freier Natur wären diese Tiere gefährdet — sie würden mangels Schutzverhalten schnell Mardern, Raubvögeln und Katzen zum Opfer fallen.

02

Struktur statt Leere

Sandbad, Rückzugsorte, Zweige und Farne: Ein Stall braucht Struktur, damit Wachteln ihr natürliches Verhalten ausleben können.

03

Eigener Nachwuchs

Wir brüten monatlich selbst. Die Tiere kommen nicht von weit her, sondern sind hier geschlüpft — und wir kennen ihre Herkunft bis zum Ei.

Worauf du achten solltest

Bei Wachteln ist der Käfig noch erlaubt.

Für Legehennen ist die Käfighaltung in Österreich seit 1. Jänner 2020 vollständig verboten — Österreich war damit das erste Land der EU. Für Japanwachteln gilt das nicht: Hier ist die Käfighaltung noch erlaubt, das Verbot kommt erst mit 1. Jänner 2031.

Das heißt: Zwei Packungen Wachteleier können im Regal nebeneinander liegen und aus völlig unterschiedlichen Welten kommen. Dem Ei sieht man das nicht an.

Zwei Fragen, die alles verraten

  • Wie werden die Tiere gehalten — Käfig, Boden oder Voliere?
  • Darf ich mir den Stall anschauen?

Bei uns ist die Antwort auf die zweite Frage immer ja. Ruf an und komm vorbei — der Stall steht offen, die Tiere sind zu sehen, und wir erklären dir gerne, warum wir was so machen.

Das ist für uns der ganze Unterschied: Qualität, die man sich ansehen kann, statt einer Geschichte, die gut klingt.

Warum bei uns nirgends „Bio“ steht

Wir sind nicht bio-zertifiziert. „Bio“ ist ein geschützter Begriff — wer ihn verwendet, braucht die Zertifizierung und die laufende Kontrolle dazu. Deshalb steht er bei uns weder auf der Packung noch auf dieser Seite.

Was wir dafür sagen können: Auf unseren Flächen wurde seit über zehn Jahren kein Spritzmittel und kein Dünger ausgebracht. Das ist keine Auszeichnung, sondern einfach die Art, wie hier gewirtschaftet wird — und du kannst es dir bei einem Besuch ansehen.

Häufige Fragen

Was uns oft gefragt wird.

Warum überhaupt Wachteln?
Wachteln sind feine, robuste Tiere mit einem ganz eigenen Charakter. Ihr Ei ist kleiner als ein Hühnerei, geschmacklich aber deutlich intensiver — ein Favorit in der gehobenen Gastronomie. Und es ist ein Tier, das wir mit voller Aufmerksamkeit betreuen können.
Wie viele Wachteln habt ihr?
Rund 200 japanische Legewachteln. Das ist eine Größe, bei der wir noch jedes Tier sehen und einschätzen können.
Wo kommt der Nachwuchs her?
Von uns selbst. Wir brüten jeden Monat Nachwuchs aus — die Tiere schlüpfen also am Hof. Dadurch bleibt die Herde in einem gesunden Altersmix und wir können durchgehend liefern.
Wie werden die Wachteln gehalten?
In einem für Wachtelverhältnisse sehr geräumigen Stall mit Einstreu, Sandbad, Rückzugsorten und regelmäßig frischen Zweigen und Farnen aus dem eigenen Wald.
Wie lagert man Wachteleier richtig?
Kühl und trocken. In den Kühlschrank müssen sie nicht — das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf jeder Packung.
Wie frisch sind die Eier?
Wir sammeln täglich und geben die Eier so rasch wie möglich weiter — direkt ab Hof oder an Küchen in der Region. Für Gastronomie-Lieferungen stimmen wir den Rhythmus individuell ab. Weil wir monatlich nachbrüten, haben wir ganzjährig Ware.
Kann man den Hof besuchen?
Ja, sehr gerne — am besten nach kurzer telefonischer Vereinbarung, damit auch jemand da ist. Asterix, unser Hofhund, begrüßt dich ohnehin schon am Zaun.

Lust, sie zu probieren?

Frische Wachteleier, Zuchtwachteln und Bruteier gibt es direkt ab Hof.