Kleine Vögel, große Haltung.
Ein Stall, in dem sich Wachteln frei entfalten können.
Beim Hineingehen sieht man sofort: Der Stall ist für Wachtelverhältnisse sehr groß und geräumig — und unsere rund 200 Wachteln fühlen sich darin sichtlich wohl.
Sie graben sich an bequemen Orten ein bisschen ein, spielen mit den anderen verstecken, snacken Würmer und fliegen hin und wieder eine Runde durch den Stall. Genau dieses Verhalten ist der beste Gradmesser dafür, ob eine Haltung passt.
Weil Wachteln sehr neugierige Tiere sind, freuen sie sich immer, wenn David ihnen aus dem Wald neue Zweige und Farne mitbringt — damit bekommt der Stall regelmäßig frische Versteckmöglichkeiten und weiche Nester.
Jeden Monat brüten wir selbst Nachwuchs aus. So bleibt die Herde in einem gesunden Altersmix — und wir können durchgehend liefern, statt saisonal Pausen einlegen zu müssen.
Schutz ist bei Wachteln kein Luxus, sondern Voraussetzung.
Wenig Schutztaktiken
In freier Natur wären diese Tiere gefährdet — sie würden mangels Schutzverhalten schnell Mardern, Raubvögeln und Katzen zum Opfer fallen.
Struktur statt Leere
Sandbad, Rückzugsorte, Zweige und Farne: Ein Stall braucht Struktur, damit Wachteln ihr natürliches Verhalten ausleben können.
Eigener Nachwuchs
Wir brüten monatlich selbst. Die Tiere kommen nicht von weit her, sondern sind hier geschlüpft — und wir kennen ihre Herkunft bis zum Ei.
Bei Wachteln ist der Käfig noch erlaubt.
Für Legehennen ist die Käfighaltung in Österreich seit 1. Jänner 2020 vollständig verboten — Österreich war damit das erste Land der EU. Für Japanwachteln gilt das nicht: Hier ist die Käfighaltung noch erlaubt, das Verbot kommt erst mit 1. Jänner 2031.
Das heißt: Zwei Packungen Wachteleier können im Regal nebeneinander liegen und aus völlig unterschiedlichen Welten kommen. Dem Ei sieht man das nicht an.
Zwei Fragen, die alles verraten
- Wie werden die Tiere gehalten — Käfig, Boden oder Voliere?
- Darf ich mir den Stall anschauen?
Bei uns ist die Antwort auf die zweite Frage immer ja. Ruf an und komm vorbei — der Stall steht offen, die Tiere sind zu sehen, und wir erklären dir gerne, warum wir was so machen.
Das ist für uns der ganze Unterschied: Qualität, die man sich ansehen kann, statt einer Geschichte, die gut klingt.
Warum bei uns nirgends „Bio“ steht
Wir sind nicht bio-zertifiziert. „Bio“ ist ein geschützter Begriff — wer ihn verwendet, braucht die Zertifizierung und die laufende Kontrolle dazu. Deshalb steht er bei uns weder auf der Packung noch auf dieser Seite.
Was wir dafür sagen können: Auf unseren Flächen wurde seit über zehn Jahren kein Spritzmittel und kein Dünger ausgebracht. Das ist keine Auszeichnung, sondern einfach die Art, wie hier gewirtschaftet wird — und du kannst es dir bei einem Besuch ansehen.
Was uns oft gefragt wird.
Warum überhaupt Wachteln?
Wie viele Wachteln habt ihr?
Wo kommt der Nachwuchs her?
Wie werden die Wachteln gehalten?
Wie lagert man Wachteleier richtig?
Wie frisch sind die Eier?
Kann man den Hof besuchen?
Lust, sie zu probieren?
Frische Wachteleier, Zuchtwachteln und Bruteier gibt es direkt ab Hof.