Blumenwiese mit einzelnem Baum am Ertler Hof
Über den Hof

Mehr als ein Betrieb. Ein Lebensweg.

Der Ursprung

1940 kauften Cäcilia und Franz Ertler sen. den „Bergsteffl“.

Das ist der Anfang, auf den sich alles andere bezieht — und das Jahr, das bis heute in unserem Logo steht.

„Bergsteffl“ ist der Vulgoname des Hofs. In der Steiermark trägt ein Hof seinen Hausnamen oft länger, als eine Familie ihn bewohnt: Er bleibt am Ort, auch wenn sich die Namen am Türschild ändern. Cäcilia und Franz haben diesen Hof übernommen und daraus gemacht, was drei Generationen später noch trägt.

Historisches Hochzeitsfoto von Cäcilia und Franz Ertler sen.
Cäcilia und Franz Ertler sen. an ihrem Hochzeitstag.
Historische Aufnahme des alten Wohnhauses am Ertler Hof
Das alte Haus Bergsteffl — Schindeldach, Fensterläden, eine Bank an der Hauswand.
Historische Aufnahme mit Ochsengespann vor den Hofgebäuden
Mit dem Ochsengespann vor dem Hof. Für das meiste, was heute eine Maschine macht, brauchte es damals Tiere und Hände.
Ältere Farbaufnahme: Arbeit am Ertler Hof im Winter mit einem Korb voll Holz
Hofalltag im Winter. Der Korb war selten leicht — und nie lange leer.
Geschichte

Drei Generationen später.

Aus dem Hof, den Cäcilia und Franz gekauft haben, ist ein Betrieb geworden, der sich mehrfach verändert hat — ohne seinen Kern zu verlieren.

Der Ertler Hof war immer ein Familienbetrieb. Meine Großeltern und meine Eltern haben ihn durch gute und schwierige Jahre getragen, ohne die Grundhaltung zu verlieren, mit der sie ihn übernommen hatten: Ein Hof hat eine Verantwortung — gegenüber dem Tier, dem Boden und der Familie.

Heute wird der Hof in dritter Generation geführt. Das Haupthaus steht auf der linken Seite, rechts die Ställe, der Geräteschuppen und der Heuboden. Diese Fläche ist der Mittelpunkt des Hofs — und dort ist auch der Wachtelstall untergebracht.

Luftaufnahme des Ertler Hofs von Süden, im Hintergrund die Ortschaft Wörth, der Gleichenberger Kogel und die Riegersburg
Der Ertler Hof von Süden gesehen — rechts im Hintergrund die Ortschaft Wörth, dahinter der Gleichenberger Kogel und die Riegersburg.
Unser Konzept

Lieber ein Produkt, das wirklich gut ist, als zehn, die nur durchschnittlich sind.

Fokus statt Breite

Wir konzentrieren uns auf ein Tier, das wir mit voller Aufmerksamkeit betreuen können: die Wachtel. Klein, aber aussagekräftig — und ein gutes Abbild dafür, was artgerechte Haltung bedeuten kann.

Direkt statt über Umwege

Haltung, Verpackung und Verkauf liegen in einer Hand. Unsere Eier gehen direkt an Kundinnen und Kunden und an Küchen in der Region — ohne Zwischenhandel, ohne lange Transporte.

Größe mit Maß

Rund 200 Wachteln sind keine industrielle Größenordnung. Wir wollen jedes Tier sehen und einschätzen können. Wächst der Hof, dann in einem Tempo, das wir verantworten.

Unsere Werte

Woran wir Entscheidungen messen.

01

Familie

Drei Generationen, ein Hof. Wissen wird weitergegeben, nicht neu erfunden.

02

Tierwohl

Platz, Licht, Sandbad und Rückzugsorte. Ein Tier soll Zeit haben, ein Tier zu sein.

03

Region

Kurze Wege und klare Herkunft. Was hier wächst, bleibt möglichst in der Steiermark.

04

Zeit

Qualität lässt sich nicht beschleunigen. Diese Überzeugung trägt den Hof seit 1940.

Blick aus Westen auf den Ertler Hof mit den Reihen der Agri-PV-Anlage
Blick aus Westen auf den Ertler Hof.
Rund um den Hof

Eine Naturoase mit einem ungewöhnlichen Namen.

Hinter den Gebäuden erstrecken sich zu allen Seiten grüne Blumenwiesen und Äcker, gesäumt von Wald mit Brombeerhecken, Farnen und Gebüsch. Wenn man vor der Blumenwiese steht, fragt man sich, wie ein so schöner Ort die Adresse Höllgrund haben kann — er gleicht eher einer Naturoase.

Aus genau diesem Wald holen wir auch das, was die Wachteln am meisten freut: frische Zweige und Farne für neue Verstecke und weiche Nester im Stall.

Unser Team

Wer hier arbeitet.

Ein kleiner Hof lebt von wenigen Menschen, die vieles können — und von einem Hund, der der Meinung ist, dass ohne ihn gar nichts ginge.

Franz und David Ertler vor dem Holzstoß, mit einer Wachtel in den Händen
Franz und David — zweite und dritte Generation, dazwischen eine unserer Wachteln.
Betriebsführung

David Ertler

Führt den Hof in dritter Generation: Vermarktung, Kontakt zu den Küchen in der Region, Agri-PV — und die Entscheidungen, die über eine Saison hinausgehen. Daneben Co-Founder und Geschäftsführer von JACK.

Hof & Erfahrung

Franz Ertler

Die Konstante am Hof — mit dem Wissen, das man nur über Jahrzehnte sammelt.

Hof & Tiere

Gabriel

Verantwortlich für die Tiere und die Flächen — und er züchtet unsere Wachteln. Dass jeden Monat Nachwuchs schlüpft, ist seine Arbeit.

Facility Management

Manfred, genannt „Fredi“

Gelernter Maurer und damit so etwas wie unsere Leitung Facility Management: Wird am Hof gebaut, ausgebessert oder instand gehalten, hat Fredi die Hand drauf.

Empfang

Asterix

Hofhund. Begrüßt jeden Besuch lautstark am Zaun und achtet darauf, dass am Hof alles rund läuft. Nicht nur die Wachteleier.

Besuch

Gäste aus Singapur, China, Tansania und England.

Höllgrund 3 liegt nicht an der Durchzugsstraße. Trotzdem standen hier schon Menschen aus drei Kontinenten am Zaun — begrüßt wurden sie alle zuerst von Asterix.

Wer vorbeikommt, sieht den Stall, die Wiesen und die Wachteln. Keine Führung nach Programm, sondern einfach ein Rundgang über den Hof — und im besten Fall nimmt man ein paar Eier mit nach Hause.

David Ertler mit Gästen im Buggy auf den Wiesen des Ertler Hofs
David Ertler mit Gästen auf der Blumenwiese am Ertler Hof
David Ertler mit einem Gast auf dem Quad über den Flächen des Ertler Hofs
Besuchergruppe mit Drohne vor der Agri-PV-Anlage am Ertler Hof
Agri-Photovoltaik

161 kWp über der Wiese.

Auf unseren Flächen steht eine Agri-Photovoltaik-Anlage mit 161 kWp Spitzenleistung. Die Module stehen in Reihen über dem Grünland — darunter wird weiter gemäht und bewirtschaftet.

Für uns ist das kein Widerspruch, sondern die naheliegende Nutzung eines Südhangs: Das Gras wächst weiter, das Tier frisst weiter, und dieselbe Fläche liefert zusätzlich Strom.

Über die Energiegemeinschaft eg-austria.at können wir diesen Strom in ganz Österreich weitergeben — nicht nur an die direkte Nachbarschaft. Wer Interesse an Strom vom Ertler Hof hat, meldet sich einfach bei uns.

Agri-Photovoltaik-Anlage in Reihen über der Wiese am Ertler Hof
Die Modulreihen am Hang — dazwischen und darunter bleibt Grünland.
Zwei ferngesteuerte JACK-Mähraupen auf einer Steilfläche am Ertler Hof
JACK auf unseren Hängen — dort, wo die Idee entstanden ist.
Home of JACK

Aus einem zu steilen Hang wurde eine Maschine.

Die Flächen rund um den Hof sind steil. Franz hat sie jahrelang mit dem Motormäher gemäht — Hang für Hang, Sommer für Sommer.

Für David war nach der Übernahme klar, dass er das so nicht weitermachen will. Aus dieser Erkenntnis wurde JACK: eine ferngesteuerte Mähraupe für genau solche Steilflächen. Heute ist David Co-Founder und Geschäftsführer der Xplore Commerce GmbH, die JACK ein paar Minuten entfernt im Wirtschaftspark Süd in St. Stefan im Rosental baut.

Unsere Hänge sind ihr Heimrevier — hier wird gemäht und getestet. Und weil sich so eine Maschine am besten im Einsatz zeigt, finden am Ertler Hof regelmäßig Mähtage statt: auf genau den Flächen, für die JACK gebaut wurde.

Komm vorbei und schau es dir an.

Am besten kurz vorher anrufen — dann ist auch jemand da. Wir freuen uns auf jeden, der uns besuchen kommt oder unsere Produkte ausprobieren möchte.